Aktuelle Projekte
Gehen Sie den ersten Schritt zu einer Zusammenarbeit:
Geschosswohnungsbau:
Zukunft aus Holz
Wohnraum schaffen, wo er gebraucht wird – das ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Der mehrgeschossige Holzbau gibt darauf eine Antwort, die überzeugt: ökologisch durchdacht, wirtschaftlich kalkulierbar und für Bewohnerinnen und Bewohner spürbar angenehmer als konventionelle Bauweisen. Was lange als Nischenlösung galt, ist heute state of the art – und gewinnt in Städten wie auf dem Land zunehmend an Bedeutung.
Holz im Mehrgeschosser – warum das funktioniert
Die Vorstellung, dass Holz als Baustoff bei mehrgeschossigen Gebäuden an seine Grenzen stößt, ist längst überholt. Moderne Bausysteme aus Brettsperrholz, Holzrahmen- oder Holzmassivkonstruktionen ermöglichen Gebäude mit vier, sechs oder mehr Stockwerken – stabil, dauerhaft und in jeder Hinsicht normgerecht. Brandschutz, Schallschutz, Statik: All diese Anforderungen lassen sich im Holzbau heute zuverlässig und oft sogar besser erfüllen als in reiner Betonbauweise.
Ein entscheidender Vorteil liegt in der industriellen Vorfertigung. Großteile der Konstruktion entstehen in der Halle, werden präzise gefertigt und auf der Baustelle nur noch montiert. Das verkürzt die Bauzeit erheblich, reduziert Lärm und Schmutz vor Ort und macht den gesamten Ablauf deutlich planbarer – ein Argument, das Bauherren, Kommunen und Investoren gleichermaßen schätzen.
Nachhaltigkeit, die man anfassen kann
Holz ist der einzige Baustoff, der während seines Wachstums aktiv CO₂ aus der Atmosphäre bindet – und dieses im fertigen Gebäude dauerhaft speichert. Jedes Kubikmeter verbautes Holz hilft so, das Klima zu entlasten (vorausgesetzt, das gefällte Holz wird sinnvoll wieder aufgeforstet). Im Vergleich zu Beton oder Stahl fällt die Herstellungsenergie deutlich geringer aus, die Ökobilanz über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes fällt klar zugunsten des Holzbaus aus.
Hinzu kommt: Holz aus zertifizierter, regionaler Forstwirtschaft ist eine ressourcenverantwortliche Wahl. Was im Wald nachwächst, kann verbaut werden – und was am Ende des Gebäudelebens nicht mehr gebraucht wird, lässt sich weiterverwenden oder energetisch nutzen. Zirkuläres Bauen ist im Holzbau kein Zukunftstraum, sondern schon heute gelebte Praxis.
Was Bewohnerinnen und Bewohner davon haben
Neben der ökologischen Bilanz ist es das Wohngefühl, das Holzgebäude von anderen unterscheidet. Das natürliche Material reguliert Luftfeuchtigkeit auf passive Weise, sorgt für ein ausgeglichenes Raumklima und schafft eine Behaglichkeit, die sich schwer in Zahlen fassen lässt – aber sofort spürbar ist. Gerade für Familien mit Kindern oder Menschen mit Atemwegsempfindlichkeiten ist das ein echter Mehrwert.
Moderne Holz-Mehrfamilienhäuser überzeugen auch in puncto Schallschutz: Richtig geplant und ausgeführt, erreichen Holzkonstruktionen Schallschutzwerte, die die geltenden Normen sogar übertreffen. Das gute Wohnklima endet also nicht an den eigenen vier Wänden.
Für wen eignet sich der Geschosswohnungsbau in Holz?
- Private Bauherren, die eine Wohnanlage mit mehreren Einheiten realisieren möchten
- Kommunen und Gemeinden in Bayern, die bezahlbaren und hochwertigen Wohnraum schaffen wollen
- Baugruppen und Baugemeinschaften, die gemeinsam und nachhaltig bauen
- Investoren, die auf langfristige Wertbeständigkeit setzen
- Mieterinnen und Mieter, die in einem Gebäude wohnen möchten, das ihrer Gesundheit und dem Klima guttut
Förderfähigkeit und steuerliche Vorteile für KfW40 QNG
Mehrgeschossiger Holzbau lässt sich auf mehreren Ebenen finanziell fördern. Auf Bundesebene bietet die KfW zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse für klimafreundliche Neubauten, kombinierbar mit verschiedenen Energieeffizienzstandards. Für den sozialen Wohnungsbau stehen Programme über die BayernLabo bereit. Bayern hat darüber hinaus mit der BayFHolz ein eigenes Holzbauförderprogramm aufgelegt, das mehrgeschossige Wohngebäude in Holzbauweise gezielt bezuschusst.
Für Investoren und Vermieter besonders relevant: Die Sonderabschreibung nach § 7b EStG erlaubt es, zusätzlich zur regulären Abschreibung über vier Jahre jährlich bis zu 5 % der förderfähigen Herstellungskosten steuerlich geltend zu machen – in Summe also bis zu 20 % on top. Das ist ein erheblicher Liquiditätsvorteil in der frühen Projektphase und macht den Mietwohnungsbau auch für private Investoren attraktiver.
Da sich Förderprogramme, Konditionen und steuerliche Regelungen regelmäßig ändern, empfiehlt sich eine frühzeitige Beratung – idealerweise noch in der Planungsphase, bevor Maßnahmen beginnen. Wir unterstützen fachkundig und vernetzen ggf. mit Finanzfachleuten.
Planung und Umsetzung im Holzbau
Je früher Holzbaukompetenz in den Entwurfsprozess eingebunden wird, desto besser lassen sich die Vorteile ausschöpfen: schlanke Konstruktionen, optimierte Grundrisse, durchdachte Gebäudetechnik und eine ausdrucksstarke Fassade.
Ob als Doppelhaus, Reihenhaus-Zeile, kompaktes Mehrfamilienhaus oder größere Wohnanlage in Holzständerbauweise – das Ergebnis überzeugt: architektonisch ausdrucksstark, ökologisch verantwortungsvoll, langfristig wertstabil.
Sie haben Interesse am Bau eines ökologischen, bezahlbaren Einfamilienhauses?
Was andere Kunden sagen

Lassen Sie uns über Ihr Geschosswohnungsbau-Projekt sprechen!
Anruf
Ein Geschosswohnbau-Projekt ist komplex.
Daher bin ich gerne persönlich für Sie erreichbar.
+49 160 90 97 04 16
Senden Sie mir gerne eine E-Mail mit Ihren Fragen und Kontaktdaten, damit wir einen Termin vereinbaren können.
info@schroeder-traumhaus.de










